BDZ Jugend glaubt an die Zukunft

„Wir stecken mitten in einer Zeitenwende“ sagte Thomas Liebel, BDZ-Vorsitzender zum Gewerkschaftstag in Berlin und auch Bundesfinanzminister Christian Lindner rief die Deutschen zu Jahresbeginn dazu auf, mehr an ihre Zukunft zu glauben. Nach diesem Motto handelt die BDZ Jugend, die innerhalb der Verwaltung schon lange für Veränderungen kämpft. Die Zeitenwende ist unsere Chance, Dinge aufzugreifen, zu verändern und etwas zu bewegen. Dafür stehen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen.

BDZ Jugend mit Christian Lindner

Zu den für Nachwuchskräfte wohl wichtigstem Thema, der garantierten Übernahmegarantie von beamteten Nachwuchskräften ist es uns ein grundlegendes Anliegen uns jedes Jahr wieder aufs Neue dafür ein-  und auch durchzusetzen. Der Anfang Februar 2024 beschlossene Bundeshaushalt hat dafür erneut den Weg geebnet, auch dank des beharrlichen Einsatzes des BDZ im politischen Raum.

Es ist unstrittig, dass eine fundierte, qualitativ hochwertige und attraktive Ausbildung der Beschäftigten in der Bundesfinanzverwaltung jederzeit sichergestellt sein muss. In den vergangenen Jahren haben wir und erfolgreich dafür eingesetzt, dass der Zugriff auf die dienstlichen Programme, die Lehrmittel und das Intranet jederzeit und überall mit dienstlichen Laptops möglich ist und Tablets im Studium zur Grundausstattung gehören. Unser Ziel ist es jedoch, dass Dienst- und Laufbahnrecht zu modernisieren und eine zeitgemäße Ausbildung bzw. ein Studium sicherzustellen.

Doch auch nach bestandener Laufbahnprüfung kann es zu diversen Differenzen zwischen dem Dienstherrn und seinen jungen Beschäftigten kommen. Die Bedürfnisse der jungen Beschäftigten haben sich im vergangenen Jahrzehnt stark verändert. Damit einhergehend werden auch neue Ansprüche an die Arbeitswelt und die Zollverwaltung als attraktiven Arbeitgeber gestellt.  Faire Bezahlung, flexible Aufstiegsmöglichkeiten und die richtige „Work-Life-Balance“, spielen heute eine tragende Rolle in der Wahl des möglichen Arbeitgebers.

Wir wissen um die Bedeutung von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. So haben wir erfolgreich das Motto „Aus der Region für die Region“ in der Verwaltung impliziert und so für eine sozialverträgliche Verwendung nach der Ausbildung gesorgt. Jetzt gilt es, dieses Motto in die Tat umzusetzen und den berechtigten Bedürfnissen noch stärker gerecht zu werden.

Eine angemessene Entlohnung und gute Arbeitsbedingungen bieten gerade in schwierigen Zeiten ein gutes Grundgerüst für einen attraktiven Arbeitgeber. Finanziell konnten wir als BDZ mit der Erhöhung des Einstiegsamtes im mittleren Dienst von A6 auf A7 einen Teilerfolg erzielen. Im Bereich der Verwaltungsinformatiker wurde das Einstiegsamt zudem von A9 auf A10 angehoben. Wir fordern jedoch ebenso die Anhebung des Einstiegsamts von A9 auf A10 für Beschäftigte des gehobenen Zolldienstes.

Unter bdz.jugend.eu findet ihr alle Erfolge und Forderungen der BDZ Jugend. Doch hinter all den Erfolgen und Zielen lässt sich eins festhalten: Am Ende sind wir auch nur so stark wie die Gemeinschaft, die wir sind. Wir haben nun die Möglichkeit, aktiv am Wandel des Zolls und unserer Zukunft teilzuhaben. Stärkt deshalb unsere Kandidatinnen und Kandidaten der Jugend- und Auszubildendenvertretungen auf allen Ebenen: HJAV, BJAV und GJAV!